Bei den steigenden Benzinpreise ist AutoGas eine sehr gute Alternative um günstiger Auto zu fahren. Die meisten Benzin betriebenen Fahrzeuge können durch eine AutoGas Anlage zu günstigen Fahrzeugen umgerüstet werden. Der Umbau ist heutzutage auch kein unsicherer Eingriff in die Fahrzeugtechnik, sondern ein tausendfach bewährter Einbau von TÜV geprüfter Technik.
Leider kursieren immer noch viele Gerüchte, dass Autos mit einer AutoGas-Anlage explodieren können. Dies ist definitiv nicht der Fall! Bei dem AutoGas handelt es sich um Flüssiggas, das mit einem hohen Veränderung in speziellen Tanks gefüllt wird. Selbst wenn dieser Tank bei einem Unfall zerbersten würde ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Gas entzündete sehr gering. Hierzu gab es eine große Reihe an Tests, bei denen keiner zu einer Explosion des Fahrzeugs geführt hat. Selbst bei einem extremen Tests wollen Panzer über ein laufendes Fahrzeug berührt ist hat sich das Gas nicht entzündet oder ist gar explodiert.
Die nächste Frage ist, ob nach einem Umbau beziehungsweise bei dem fahren mit AutoGas mit hohen Leistungsverlusten zu rechnen ist. Rein rechnerisch ist hier ein geringer Leistungsverluste zu verzeichnen. Dass der Fahrer ist wirklich merkt ist sehr unwahrscheinlich. Das Fahrverhalten ist auch bei einem mit AutoGas umgerüsteten Fahrzeug identisch zudem eines mit Benzin betriebenen Fahrzeugs.
AutoGas-Anlagen sind sehr Wartungsfreundlich. Sicher sollte eine AutoGas Anlage in regelmäßigen Abständen zum Beispiel auf Dichtigkeit untersucht werden. Diese Überprüfung sollte ungefähr einmal im Jahr durchgeführt werden. Zusätzlich haben AutoGas Anlagen einen Gasfilter der bei ungefähr 20.000 km gewechselt werden muss. Eine Inspektion für AutoGas Anlagen ist künftig und liegt bei ungefähr 70 €.
Möchten Sie mit Ihrem Fahrzeug lange Strecken zurücklegen ist es sogar möglich zwei Gastanks in einem Fahrzeug unterzubringen. Damit ist die Reichweite (also die gefahrenen Kilometer bis zur nächsten Tankstelle) stark zu erhöhen. Es ist eine Kombination aus einem Tank in der Reserveradmulde und einen Zylindertank im Kofferraum. Je nach Modell können auch verschiedene Varianten des Tankeinbaus verfolgt werden.